Einreise in den Nordsudan. Unerwartet einfach, was auch immer das heißt.
Wenn man nicht gerade fehlgeleitet, auf fernen Wüstenstraßen umherirrt, aufgefordert wird sich auf den Boden zu setzen, die Schnauze zu halten, ein Handy aus der Hand geschlagen wird, von Kontrolle zu Kontrolle, dem Eindruck von Krieg näher kommt, ist der Sudan eigentlich mit einem Föhn zu vergleichen, den man sich in den Mund hält.
Trotz all dieser negativen Erlebnisse ist uns viel Gutes im Wüstenstaat wiederfahren. Das geächtete Land in Nordafrika, war wie wir erwartet haben, kulinarisch, wie auch menschlich der einladenste Ort auf unserer Tour.
Nelly´s Krankheit hätte nachbehandelt werden müssen. Was uns in Uganda nicht gesagt wurde.
So ergab sich, dass Nelly immer kranker wurde.

Da war schon tief im Land waren, mussten wir für medizinische Versorgung und evtl. Flugmöglichkeiten versuchen Wadi Halfa zu erreichen. Auf Grund des kritischen Zustandes unseres kleinen Hundes, griffen wir im Sudan neben dem Radeln auch auf Trampen und Taxis zurück.
Nach allen wissenden und unwissenden Ärzten und unwissenden Maßnahmen meinerseits starb Nelly abrupt.
Wenn jemand stirbt, fliegen wir nach Hause, das zählt auch für Nelly. Nun fehlten uns ca. 800km Afrika, was wir angesichts der Situation gut verkraften können.

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