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Neuzeitnomaden, Bielefeld schnibbeln einen Film.
Hier der Trailer in Zusammenarbeit mit Tripfabrik:

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Einreise in den Nordsudan. Unerwartet einfach, was auch immer das heißt.
Wenn man nicht gerade fehlgeleitet, auf fernen Wüstenstraßen umherirrt, aufgefordert wird sich auf den Boden zu setzen, die Schnauze zu halten, ein Handy aus der Hand geschlagen wird, von Kontrolle zu Kontrolle, dem Eindruck von Krieg näher kommt, ist der Sudan eigentlich mit einem Föhn zu vergleichen, den man sich in den Mund hält.
Trotz all dieser negativen Erlebnisse ist uns viel Gutes im Wüstenstaat wiederfahren. Das geächtete Land in Nordafrika, war wie wir erwartet haben, kulinarisch, wie auch menschlich der einladenste Ort auf unserer Tour.
Nelly´s Krankheit hätte nachbehandelt werden müssen. Was uns in Uganda nicht gesagt wurde.
So ergab sich, dass Nelly immer kranker wurde.

Da war schon tief im Land waren, mussten wir für medizinische Versorgung und evtl. Flugmöglichkeiten versuchen Wadi Halfa zu erreichen. Auf Grund des kritischen Zustandes unseres kleinen Hundes, griffen wir im Sudan neben dem Radeln auch auf Trampen und Taxis zurück.
Nach allen wissenden und unwissenden Ärzten und unwissenden Maßnahmen meinerseits starb Nelly abrupt.
Wenn jemand stirbt, fliegen wir nach Hause, das zählt auch für Nelly. Nun fehlten uns ca. 800km Afrika, was wir angesichts der Situation gut verkraften können.

Eine schrecklich lange Woche in Kampala ist zu Ende.
Wir hatten erst Ärger auf der aegyptischen, und jetzt zuletzt auf der sudanesischen Botschaft. Wegen des Krieges im Süden müssen wir jetzt in den Norden Sudans fliegen. (Scheiße!)
Beim ersten Mal mussten wir duschen als wir den Flughafen betraten, dann bekammen wir Flugverbot bei unserer Airline aufgrunds unseres verwahrlosten Zustands. Nach 3 Umbuchungen, einer Woche Überzeugungskunst neuen Hosen und T-Shirts haben wir heute den Flug doch noch antreten können. Umstieg in Äthopien, kurz E-Mails checken und feststellen, dass der Sudan unser Visum zurück gezogen hat und wir nicht einreisen dürfen. Wir sollen uns sofort melden,aber ist nicht!!! Wir lassen es drauf ankommen, denn der Flieger geht jetzt!

Neben den beschriebenen Problemen war unser Hund Nelly, letzte Woche totkrank. Hundemalaria (Tickfever).
So… Nelly ist wieder gesund, wir müssen jetzt los, der Flieger fliegt, drückt uns die Daumen!!

Hätten wir gewusst, das zwei tage vor der einreise der sudan unpassierbar wäre, hätten wir eine andere route . Nach 70 Tagen auf dem Fahrrad verbringen wir jetzt unsere Zeit hier in Kamapala auf der Suche einen Weg nach Hause zu finden.
Die letzten 1000km in Tansania waren eindeutig die Anstrengsten, da wir wie auf den Fotos zu sehen uns nicht auf Asphalt, sondern uns auf schlammigen Schreckenspisten gen norden gekämpft haben . Dafür wurden wir jedoch mit Giraffen, Nilpferden, kleinen Affen, Trachten und unendlichen Dschungelweiten entschädigt.
Die Zeit in Tansania war sehr prägend. Es war ein sehr hartes Land in Hinsicht auf Wetter & Berge.
Seit dem wir in Uganda sind, sind wir wieder auf guten strassen unterwegs, frisch eingereist, haben wir den Equator erreicht, wir sind also wieder zurück auf der nördlichen Halbkugel.

Der Weg ist vorgeschrieben, wir wissen noch nicht wie, also mal gucken!

Sambia 3tes Land, 3600km, Standpunkt Lusaka!
Knoebi und wir sind immer noch (frisch) und gesund!
Fahrraeder sind heile, wenn man von Pircos rausgerissener Pedalle absieht.
Elefanten, Leopard, verschiedene Schlangen, Babunspinne, Schwarze Witwe, Pumba und Stinktiere sind
die erwaehnenswerten Tiere, die wir bis jetzt auf den Weg von Windhoeck (Namibia) nach Lusaka (Sambia) erblickt haben.
Kaempfen uns gerade durch Lusakas Menschenmassen auf der Suche nach Internet, um euch dies zu senden.
Wir schlafen im Busch, kochen am Feuer und haben noch 1000km nach Tansania!
Unsere Nr in Sambia: 097 89 488 30 (Vorwahl Sambia sucht euch raus!)

Zack, Zack, in Namibia ist alles klar!
Die Doku ist im vollen Gange: hardcore rassisten Christen, Polizisten, Arbeiter, Wolkenbrüche, Schlangen & Affen sind schon im Kasten.
GesamtKilometer: 2000km!
Das ist ein 1/7,5tel unserer komplett vorgenohmenen Tour. Wir kommen bald nach Hause.

hallo ihr alle,
schoene Gruesse aus Namibia.
Vor kurzem haben wir die erste Grenze passiert.
Heisst Suedafrika ist erfolgreich durchradelt.

Levent ist raus.

Suedafrika, hat uns bis auf Berge keine groesseren Steine in den Weg gelegt.
Ueber die Menschen hier ist schnell alles gesagt.
Die Schwarzen bleiben sich treu, allesamt coole Saeue.
Den Weissen gefaellt es auch sehr gut, sie geben sich mit den besseren Jobs und den dickeren Autos zu frieden.
Die treusten Begleiter waren bislang die saengende Hitze(bis zu 50 grad) und die oertlichen Trucker,
die seid Kapstadt taeglich an uns vorbeibrettern und freundlich hupen.

Nun zu Namibia:

Wir haben uns Macheten gekauft (3,30 Euro)!

Im Gegensatz zu Suedafrika bekommen wir hier Tiere zu sehen.
ein Grossteil davon, liegt jedoch totgefahren auf der Strasse.
gelbe Kobra und riesige echsenartige Tiere um Beispiele zu nennen.
Seid wir in Namibia angekommen sind, ballern wir unsere 120 km taeglich!
So kann es weitergehen.

(+264)81 81 38 138 das ist unsere namibische Handynummer.

Wer bock hat, kann sich gerne bei uns melden.
Zwischen 12 und 8 uhr Abends ist das Handy an.

Wir melden uns wieder sobald wir koennen.

chakalaka!! (sagt man hier so)